Klask-Ergebnisse vom 29.3.2025

Beim Monatsturnier im März gab es folgendes Ergebnis:

Das führte zur aktuellen Rangliste:

Was bedeutet das alles?
Aus der alten Rangliste ergibt sich eine Setzliste für die Vorrunde des aktuellen Turniers. Die sorgt für eine gerechte Gruppeneinteilung und stellt zugleich das zu erwartende Ergebnis dar. Zusätzlich wird ein Turnierquotient ermittelt. Je stärker das Turnier besetzt ist, umso höher ist der Turnierquotient (Genaueres zur Berechnung des Turnierquotienten gibt es weiter unten).
Modifikator: Der erwartete Rang wird nach dem Turnier mit dem tatsächlichen Ergebnis des Turniers verglichen. Wer exakt den erwarteten Rang im Turnier erreicht, hat einen Modifikator von 0. Jede Verbesserung gegenüber dem erwarteten Rang wird mit dem Turnierquotienten multipliziert. Jede Verschlechterung wird mit dem Komplementärwert des Turnierquotienten multipliziert.
Das sorgt dafür, das man in stärker besetzten Turnieren bei Verbesserung einen höheren Modifikator erreicht und bei Verschlechterung einen niedrigeren.
Zielrang: Der Modifikator wird zum alten Ranglistenplatz addiert und ergibt in der Summe den Zielrang. Anschließend werden die Zielränge der Teilnehmenden aufsteigend sortiert und diese Reihenfolge ergibt die neue Rangliste.
Absturzbegrenzer (AB): Damit es nicht durch ein einzelnes schlechtes Turnierergebnis zu unangemessenen Abstürzen in der Rangliste kommt, gibt es den Absturzbegrenzer. Er errechnet sich aus der Gesamtzahl der Turniere, geteilt durch die Anzahl der Teilnahmen, multipliziert mit dem Turnierquotienten. Er legt den maximalen Modifikator fest.
Das bedeutet, dass man durch rege Teilnahme seinen AB sehr klein halten kann und entsprechend bei einem gelegentlichen schlechten Ergebnis nicht viele Ranglistenplätze einbüßt.
Der AB soll zu regelmäßiger Teilnahme motivieren ohne nur gelegentlich teilnehmende zu bestrafen. Denn solange man dem erwarteten Rang entsprechend abschneidet, hat der AB überhaupt keine Relevanz.
Nichtteilnahme: Wer an einem Turnier nicht teilnimmt, wird mit einem Modifikator von einmal dem Turnierquotienten berechnet.

Fazit: Insgesamt soll dieses System ermöglichen, immer eine aktuelle Abbildung des Leistungsstandes zu erhalten. Eine längere Dominanz einzelner in der Vergangenheit soll sich nicht durch Aufsummierung in die Gegenwart fortschreiben, wie es bei punktbasierten Ranglistensystemen häufig vorkommt.
Und weil Klask noch nicht sehr verbreitet ist, brauchen wir gleichzeitig ein Konzept, das auch die selten und unregelmäßig Teilnehmenden berücksichtigt und trotzdem leistungsgerechte Turniereinteilung ermöglicht, um allen möglichst viel Freude auch im Turnier zu gestatten.

Zum Turniersystem folgen demnächst noch Erklärungen für alle, die damit noch nicht vertraut sind oder es nochmal zum Nachlesen haben möchten.

Turnierquotient: Wer es bis hierher geschafft hat (Respekt!), möchte vielleicht auch noch etwas zum Turnierquotienten erfahren. Der errechnet sich, indem der Durchschnittswert der Ränge aller in der Rangliste vertretenen durch den Durchschnittswert aller am Turnier teilnehmenden geteilt wird. Dafür werden jedoch nur die Teilnehmenden berücksichtigt, die mindestens die durchschnittliche Anzahl an Teilnahmen in Bezug auf alle vorweisen können. Alle anderen werden mit dem Durchschnittswert aller Ränge gerechnet.
Dies ist wichtig, damit der Turnierquotient nicht fälschlich schlechter wird durch die unklare Ranglistenplatzierung erstmals oder selten teilnehmender Personen.